Der Vorschlag des IKiD wird derzeit im Kö-Bogen-Planungspavillon der Stadt ausgestellt.
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Es wird davon ausgegangen, dass die Tammssche' Verkehrsschlagader mit Straßenbahn und Tausendfüßler erhalten bleibt. Daraus ergibt sich eine Kostenersparnis von 70 bis 80 Millionen Euro.
Die inzwischen sichtbar geworden Kostenexplosion des Projektes und die klare Aussage des Landeskonservators zum Erhalt des Tausendfüßlers lässt es sinnvoll erscheinen, den Abbruch des Baudenkmals in die nächste Generation zu verschieben.
Laut Ratsprotokoll war das Bauwerk für eine Lebensdauer von 150 Jahren konzipiert. Es ist somit sinnvoll und zweckmäßig, die nicht unerheblichen Abbruchkosten einzusparen und stattdessen das Baudenkmal zu renovieren. Die für den entfallenden Tunnel vorgesehenen Investionsmittel könnten für die Verlängerung der südlichen Tunneleinfahrt in die Berliner Allee und für die Oberflächengestaltung umgewidmet werden. Durch den entfallenden Baublock vor dem Thyssenhaus ließe sich die Sichtachse vom Jan-Wellem-Platz aus auf dieses wichtige Zeugnis der 1960'er Jahre erhalten.