Der Initiativkreis will dazu ermutigen, mehr für das Wir-Gefühl der Bürger zu tun.
Dieser Habitus hat ja historische Wurzeln. Fragen müssen endlich beantwortet werden. Zum Beispiel: Wieso ist der Düsseldorfer ein Hanseat unter den Rheinländern? Oder: Wieso outet sich Wim Wenders erst jetzt als gebürtiger Düsseldorfer? Hat ihm sein Freund Campino bei den Dreharbeiten zu „The Palermo Shooting“ zugerufen: „Steh´ auf, wenn du ein Düsseldorfer bist!“?
Gut für das „Wir-Gefühl“ wäre auch, wenn die „Geouteten“ sich untereinander vernetzten und dies interdisziplinär, gattungsübergreifend täten. „Heimspiel für Wim Wenders und Campino“ titelte kürzlich die Deutsche Presseagentur. Düsseldorf braucht viel mehr dieser Heimspiele! Wieso sollte nicht mal der Philosoph Jürgen Habermas mit der Schauspielerin Heike Makatsch und dem Komiker Harpe Kerkeling über den Strukturwandel von Heimat sinnieren. Und welcher Düsseldorfer verfilmt endlich die großartige Roman-Trilogie von Dieter Forte, der als moderner Faulkner gehandelt wird? Und und und...
Der IKID versteht sich in diesem Sinne als...
Initiator
Sobald wir nicht beachtete Defizite im kulturellen Leben Düsseldorfs entdecken, stoßen wir neue Prozesse
an, initiieren Gedankenaustausch und Diskussion.
Katalysator
Sollten sinnvolle Kulturprojekte stocken oder zu scheitern drohen, versuchen wir zu helfen, zu analysieren,
Widerstände zu überwinden.
Türöffner
Nicht etablierte Künstler, Kulturschaffende und Kulturförderer brauchen manchmal gute Kontakte für Ihr
Anliegen. Fragen Sie uns.
Berater
Wer in Düsseldorf in zentralen Kulturfragen Entscheidungshilfe will (Politiker, Unternehmen, Künstler,
Kulturmanager) kann auf uns zählen.
Netzwerker
Manchmal sind Grenzen zwischen Kulturbereichen zu überwinden, um Talente zu vernetzen und
Synergien zu fördern.
Wächter
Nicht nur die ganz alten Bauwerke sind schutzbedürftig, hin und wieder sind es auch zeitgenössische
kulturelle Errungenschaften, die verteidigt werden müssen.